Rostock: Vorfahrt für Asylanten bei der Wohnungsvergabe?

asyl_cover KopieIn Tübingen hat der (grüne) OB jüngst mehrere Privatbesitzer leerstehender Häuser angeschrieben: Entweder sie quartieren freiwillig Asylanten ein oder es erfolge für einen gewissen Zeitraum die Beschlagnahmung von Quartieren. Derweil wird auch in Rostock der Platz knapp …

Eine Vorgehensweise wie in Tübingen (siehe hier) ist in Rostock zwar „nicht beabsichtigt“, wie die Verwaltung jetzt auf NPD-Nachfrage mitgeteilt hat. Doch stehen derzeit „keine Kapazitäten mehr zur Unterbringung von Asylbewerbern zur Verfügung.“ Das geht aus einer Dringlichkeitsvorlage des Amtes für Jugend und Soziales hervor, die kürzlich dem Hauptausschuß der Bürgerschaft zur Beratung und Beschlußfassung vorgelegt wurde (siehe hier). Zur Abstimmung stand eine „außerplanmäßige Auszahlung“ in Höhe von 134.800 Euro, die für die Ausstattung von Asylanten-Wohnungen verwendet werden sollen.
Seit dem 1. Januar seien etwa 360 Asylforderer in Rostock aufgenommen worden; bis Ende des Jahres sollen noch weitere 680 hinzukommen. Des weiteren erhöht sich ab dem 01.01.2016 „die Aufnahmequote im Rahmen der Landeszuweisungsverordnung … von 6,3 % auf 12,6 %.“ Die „außerplanmäßige Auszahlung“ wird als „unabweisbar“ bezeichnet. Wörtlich heißt es in diesem Zusammenhang in der Vorlage …

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