Zoll unterstützt Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

asyl_cover KopieDer Bundesminister der Finanzen hat entschieden, dass die Zollverwaltung das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge bei der Bearbeitung der Rückstände von Asylanträgen personell unterstützt.

Dazu werden kurzfristig fünfzig Zollbeamte und -beamtinnen für einen befristeten Zeitraum von bis zu sechs Monaten an das Bundesamt abgeordnet. Es handelt sich dabei um in Fragen des Ausländerrechts qualifizierte Zöllnerinnen und Zöllner des gehobenen Dienstes. Sie werden als sogenannte Entscheider in einfachen bzw. klar gelagerten Fällen von Asylanträgen eingesetzt. Mit der Personalgewinnung und -auswahl wird jetzt unmittelbar begonnen.

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Hierzu der Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen, Werner Gatzer: „Die Zollverwaltung leistet damit trotz zahlreicher eigener Aufgaben einen bedeutenden Beitrag zur Verbesserung der angespannten Personalsituation des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge und zur Bewältigung des erheblichen Arbeitsaufkommens bei der Bearbeitung von Asylanträgen. Wir werden bei der Auswahl der Kolleginnen und Kollegen darauf achten, dass die Wahrnehmung der prioritären Aufgaben des Zolls nicht beeinträchtigt wird.“

Die Zollverwaltung geht bundesweit u.a. gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung vor. Zollbeamte und -beamtinnen werden daher auch intensiv im Bereich des Ausländer- und Aufenthaltsrechts ausgebildet und sind deshalb für eine solche Unterstützung besonders geeignet.

Pressemitteilung des Bundesfinanzministerius

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