Offener Brief an Heino

freie_presseHallo Heino,

mit Erstaunen konnte ich die Tage in der Zeitung lesen, dass Sie auf einer Anti- Pegida-Veranstaltung in Dresden auftreten möchten. (http://www.sz-online.de/…/heino-will-es-pegida-zeigen-31701…) Als Grund geben Sie an, dass Sie ja auch als vierjähriges Kind aus Pommern fliehen, oder wie Sie im Artikel selber sagen „evakuiert“ wurden. Dazu sollte man aber wissen, und dies wird aber natürlich verschwiegen, dass Pommern zum damaligem Zeitpunkt noch offiziell zu Deutschland gehörte und die Russen 1945 auch in Pommern einmarschierten und kein Deutscher vor ihnen sicher war. Viele deutsche Frauen wurden, wenn die Russen sie in die Hand bekamen, vergewaltigt (denn deutsche Frauen galten nach dem Krieg als Freiwild) und viele Männer wurden erschossen. Darum flohen die Deutschen aus Pommern (und natürlich auch aus Schlesien) Hier ein Erlebnisbericht dazu: https://www.youtube.com/watch?v=1rLSGTQa9MU.

Sie können also auf keinen Fall Ihre Flucht, mit der Flucht der Flüchtlinge von heute vergleichen. Noch dazu, wo damals kaum Männer flohen, sondern diese sich dem Feind entgegen stellten und fast nur alte Männer und Frauen, und wie bei Ihnen, Mütter mit ihren Kindern flüchteten.
Es geht den Menschen die zu Pegida gehen nicht um die Kriegsflüchtlinge und dies wissen Sie auch selber ganz genau. Es geht ihnen hauptsächlich um jene, die bspw. aus den Balkanländern kommen und trotz das sie als Flüchtling hier nicht anerkannt werden, weil sie nicht vor dem Krieg fliehen müssen, hier bleiben dürfen und Verpflegung, Unterkunft und Geld bekommen und nicht wie laut deutschem Gesetz vorgesehen wieder in ihre Heimat zurück geschickt werden.

Ich glaube Ihnen geht es gar nicht mal so um die Flüchtlinge, sondern es geht Ihnen darum als Saubermann dazustehen, weil es ja heutzutage schick ist in der Gesellschaft für Flüchtlinge und natürlich nicht zu vergessen gegen Nazis einzustehen. Dabei werden Sie immer noch gern selber als Nazi bezeichnet, da Sie es gewagt haben vor einigen Jahren das Deutschlandlied in allen drei Strophen zu singen. Dabei sollte dies doch das normalste auf der Welt sein. Unsere Hymne ist mit ihren drei Strophen bis heute nicht verboten und jedes Land auf der Welt darf auf sich, seine Werte und seine Kultur stolz sein. Nur unserem deutschen Land wird dies schon seit Jahren abgesprochen.
Es ist meiner Meinung nach nicht mutig mit der Masse zu schwimmen und das zu sagen, was die Medienvertreter, Politiker, die Kirche, die Gewerkschaften und all die zahllosen linken Vereine hören wollen. Nein, mutig wäre es gewesen, hätten Sie gesagt:
„Also bei aller Liebe, aber bei diesem Affentheater gegen all die Menschen, die es sich nicht länger gefallen lassen wollen, dass immer mehr Ausländer nach Deutschland kommen, aber kein Geld für unsere Rentner, für Mütter oder für Erwerbslose vorhanden ist mache ich nicht mit. Es ist doch auch in vielen Städten und Gemeinden teilweise kein Geld da um Straßen zu sanieren oder bspw. Kindergärten oder Schulen instand zu setzen oder neu zu bauen. Aber für Flüchtlinge ist immer Geld da. Das kann doch so nicht weitergehen.“
Dies wäre wahrlich eine mutige Tat gewesen. Auch wenn dann alle auf Sie eingeprügelt hätten, so hätten sicherlich viele einfache Bürger in unserem Land voller Stolz gesagt: „Endlich einmal ein Prominenter der sagt was so extrem viele Bürger in diesem Land denken.“
Aber, nehmen Sie es mir bitte nicht übel, dafür sind Sie einfach zu feige.
In diesem Sinne gehen Sie ruhig zur Anti- Pegida-Veranstaltung. An den Protesten gegen Überfremdung und Islamisierung wird dies sicherlich wenig ändern. Ich höre mir derweil noch einmal unser schönes Deutschlandlied an, welches Sie damals gesungen haben, sicherlich wohl wissend das dies Ärger geben würde. Damals hatten Sie noch Mut- heute leider nicht mehr!
https://www.youtube.com/watch?v=ijQqy_l6MRY
Mit freundlichen Grüßen
Rene Despang

Quelle: Rene Despang/Facebook

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