BPOLD FRA: Persönliche Datensicherung war Straftat

blaulichtFrankfurt/Main (ots) – Am 11. August 2015 stellten Beamte der Bundespolizei am Frankfurter Flughafen den manipulierten Personalausweis eines Deutschen sicher. Der 29-Jährige hatte seinen Personalausweis in der Mikrowelle erhitzt, um den im Ausweis eingearbeiteten Mikrochip zu zerstören. Den Bundespolizisten sagte er, dass er nicht wolle, dass seine persönlichen Daten auf einem fremden Computer ausgelesen werden. Dass er dadurch eine Straftat begangen hatte, war dem jungen Mann nicht bewusst. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren ein. Seine Flugreise konnte der Deutsche trotzdem antreten, denn er erhielt von den Bundespolizisten einen Ersatzausweis.

Pressemitteilung der Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt/Main

 

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