Spontandemonstration vor Asylheim in Eving: Ermittlungen nun auch offiziell eingestellt!

justizGutmenschen, Systemjournalisten und Polizisten schäumten vor Wut: Etwa 50 Anwohner und Aktivisten waren im Februar 2015 mit einer Spontandemonstration vor das kurz zuvor eröffnete Asylheim an der Osterfeldstraße in Dortmund-Eving gezogen, um gegen einen Ausländerübergriff zu protestieren, der am Vortag zum Nachteil einer jungen Deutschen begangen wurde (das „DortmundEcho“ berichtete). Obwohl die Demonstration völlig friedlich verlief, nahm die Polizei in einem spektakulären Großeinsatz 13 Personen fest, raubte ihre Mobiltelefone und entwendete sogar Kleidung – mit Unterwäsche bekleidet, wurden die Opfer von Polizeigewalt nachts aus dem Gewahrsam entlassen. Bereits einen Monat später stellten Amts- und Landgericht fest, dass dieses Vorgehen rechtswidrig war und ordneten an, Mobiltelefone und Kleidung umgehend auszuhändigen – mittlerweile sind die Ermittlungen auch offiziell eingestellt, die Betroffenen haben jüngst Post der Staatsanwaltschaft erhalten, in denen sie belehrt werden, auf welchen Wegen Schadensersatz für die zu unrecht erlittenen Repressionen geltend gemacht werden kann.

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