75 Todesopfer bei rechtsextremer Gewalt

schwarze_kreuzeInneres/Antwort – 10.08.2015

Berlin: (hib/STO) Seit dem Jahr 1990 sind in Deutschland 75 Menschen bei politisch rechts motivierten Gewalttaten zu Tode gekommen. Dies geht aus den im Rahmen kriminalpolizeilicher Meldedienste einschließlich Nachmeldungen erfassten Daten hervor, wie der Antwort der Bundesregierung (18/5639) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/5488) zum „Stand der polizeilichen Überprüfung möglicher rechter Tötungsdelikte“ zu entnehmen ist. Danach finden dabei neun Fälle, bei denen im Zuge einer Brandenburger Studie nachträglich eine rechte Tatmotivation festgestellt wurde, sowie insgesamt sechs Todesfälle, die in den Jahren 2012 und 2014 aus Sachsen und Sachsen-Anhalt nachgemeldet worden sind, ebenso Berücksichtigung wie je ein nachgemeldetes Tötungsdelikt aus Mecklenburg-Vorpommern aus dem Jahr 2012 und aus Hessen aus dem Jahr 2014.

Ferner wurden laut Vorlage seit 1990 „ausweislich der im Rahmen kriminalpolizeilicher Meldedienste“ erfassten Daten 170 politisch rechts motivierte Tötungsdelikte verübt, bei denen insgesamt 142 Opfer körperlich verletzt wurden.

Pressemitteilung des BRD Bundestages

Anm.: Über die Zahl der Morde durch Ausländer an Deutsche in der BRD schweigen Politik und Presse. Diese Fälle werden im Buch „Die schwarzen Kreuze“ aufgearbeitet. Erhältlich ab Ende August auf http://laden.romowe.de

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