Asylflut hat Wohnungsmangel zur Folge

asylantenDer Mieterbund warnt davor, dass die Vernachlässigung des Baus von Sozialwohnungen und der massive Anstieg der Asylbewerberzahlen zu einer Konkurrenz von Geringverdienern und Asylanten um bezahlbaren Wohnraum führen könnten. Die Flüchtlingslobby-Organisation „Pro Asyl“ hat nun gefordert, zentrale Asylbewerberunterkünfte komplett abzuschaffen und Asylbewerber nur noch in Wohnungen unterzubringen, was den Druck auf den Wohnungsmarkt in Deutschland deutlich erhöhen würde. Zu einer weiteren Problemverschärfung führt die Tatsache, dass staatliche Institutionen wegen pünktlicher und verlässlicher Mietzahlung Privatpersonen vorgezogen werden, was zu einer Benachteiligung von normalen Mietern gegenüber staatlich alimentierten Asylbewerbern führt.

Bereits heute fehlen laut Angaben des Pestel-Instituts Hannover in Groß- und Universitätsstädten über 250.000 Wohnungen. Prognosen des Mieterbunds zufolge wird die Zahl fehlender Wohnungen bis zum Jahr 2025 auf eine Million ansteigen. Die durchschnittlichen Wohnkosten haben ein neues Rekordniveau erklommen. Mittlerweile geben die Deutschen 34,4 Prozent ihres Einkommens für die Wohnung aus – bei Einkommensschwachen gar 50 Prozent.

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