Asylflut hat Wohnungsmangel zur Folge

asyl_cover KopieDer Mieterbund warnt davor, dass die Vernachlässigung des Baus von Sozialwohnungen und der massive Anstieg der Asylbewerberzahlen zu einer Konkurrenz von Geringverdienern und Asylanten um bezahlbaren Wohnraum führen könnten. Die Flüchtlingslobby-Organisation „Pro Asyl“ hat nun gefordert, zentrale Asylbewerberunterkünfte komplett abzuschaffen und Asylbewerber nur noch in Wohnungen unterzubringen, was den Druck auf den Wohnungsmarkt in Deutschland deutlich erhöhen würde. Zu einer weiteren Problemverschärfung führt die Tatsache, dass staatliche Institutionen wegen pünktlicher und verlässlicher Mietzahlung Privatpersonen vorgezogen werden, was zu einer Benachteiligung von normalen Mietern gegenüber staatlich alimentierten Asylbewerbern führt.

Bereits heute fehlen laut Angaben des Pestel-Instituts Hannover in Groß- und Universitätsstädten über 250.000 Wohnungen. Prognosen des Mieterbunds zufolge wird die Zahl fehlender Wohnungen bis zum Jahr 2025 auf eine Million ansteigen. Die durchschnittlichen Wohnkosten haben ein neues Rekordniveau erklommen. Mittlerweile geben die Deutschen 34,4 Prozent ihres Einkommens für die Wohnung aus – bei Einkommensschwachen gar 50 Prozent.

Am Bund übt der Deutsche Mieterbund Kritik, da die Zahl der Sozialwohnungen seit 1990 von fast vier Millionen auf 1,5 Millionen gesunken sei. Daher fordert er die Erhöhung der zweckgebundenen Mittel des Bundes von 518 Millionen Euro auf eine Milliarde Euro.

Vor allem in Groß- und Universitätsstädten führt die durch die Zunahme der Asylbewerberzahlen und die dezentrale Unterbringung der Asylanten verursachte Verknappung des Wohnraums dazu, dass Geringverdiener und Studenten große Probleme haben, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Der Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd, Hans-Jürgen Seimetz sagte dazu: „Das Problem ist allgemein die Wohnraumknappheit, vor allem in den kreisfreien Städten, also auch in Ludwigshafen. Die Konkurrenzsituation mit SGB-II-Empfängern und mit Studenten kommt in einigen Städten mit dazu.“

Am Beispiel Stuttgarts wird die dramatische Entwicklung deutlich. Dort stehen für Studenten normalerweise 6.700 Wohnplätze zur Verfügung, mittlerweile sind es nur noch etwa 300.

Die logische Folge der aktuellen Entwicklung ist, dass die Bürger mit ihren Steuern nicht nur die Unterbringung und Versorgung der Asylbewerber finanzieren müssen, sondern sich auch auf steigende Mieten im immer härter umkämpften Wohnungsmarkt einstellen können. Deutsche werden für den Asylirrsinn also doppelt zur Kasse gebeten.

Ronny Zasowk

Mitteilung der NPD/Facebook

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