14-Jährige wurde am Busbahnhof belästigt

asyl_cover KopieBezirk Braunau am Inn

Ein 21-Jähriger aus Simbach (D) steht im Verdacht, eine 14-Jährige aus dem Bezirk mittels Gewaltanwendung zu geschlechtlichen Handlungen in der Öffentlichkeit genötigt zu haben. Dabei soll der Beschuldigte am 30. Juli 2015 gegen 17:15 Uhr am Busbahnhof in Braunau am Inn die Schülerin mit roher Gewalt umarmt und sie durch Küsse im Bereich des Mundes und Halses genötigt haben. Laut Angaben des Opfers soll der 21-Jährige aus Somalia ihre Brüste mit seinen Händen berührt haben. Das Opfer wurde durch die Gewaltanwendung an den Oberarmen verletzt. Ein 15-jähriger Zeuge aus Braunau am Inn sprach den Mann an, lenkte ihn somit ab, wodurch das Opfer flüchten konnte. Eine Fahndung nach dem Täter verlief erfolgreich: der 21-Jährige wurde im Nahbereich angetroffen und festgenommen. Die Erhebungen ergaben, dass der 21-Jährige die Bundesrepublik Deutschland ohne ein gültiges Ausweisdokument unrechtmäßig verließ. Durch die gute Zusammenarbeit mit den Beamten der Polizeiinspektion Simbach am Inn konnte die Identität des Beschuldigten geklärt werden. Am 31. Juli 2015 wurde der Beschuldigte im Beisein eines Dolmetschers zum Sachverhalt einvernommen. Er zeigte sich nicht geständig. Der Mann wird nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft auf freiem Fuß angezeigt. Um 14:11 Uhr wurde der 21-Jährige nach der BFA-Verfahrensgesetz festgenommen und befindet sich derzeit in Haft.

Pressemitteilung der Landespolizeidirektion Oberösterreich

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