Kriminalisierungsversuch gescheitert: Freisprüche für sieben Nationalisten

justizMit Freisprüchen für alle sieben Angeklagten endete am Mittwoch eine Verhandlung vor dem Amtsgericht Hamm. Den Kameraden wurde vorgeworfen, am 4. Oktober 2014 in der Gaststätte „Kajüte“ auf der Hammer Feidikstraße einen Hausfriedensbruch begangen zu haben.

Das Verfahren ging auf einen Strafantrag von Frank T. zurück, dem Betreiber der „Kajüte“. Seinen Angaben zufolge sei er von einigen Personen aus der insgesamt zehnköpfigen Gruppe, die in der „Kajüte“ ihr Bier tranken, provoziert und eingeschüchtert worden. Nach Aussage des Gastwirtes sei er von den Personen zur Rede gestellt worden, warum er linkes Klientel in seiner Kneipe gewähren läßt. Die „Kajüte“ war unter einem ihrer früheren Betreiber zeitweise Sturmlokal der mittlerweile verbotenen „Kameradschaft Hamm“ und hat sich nach der Übernahme der Gaststätte durch T. zu einem Etablissement gewandelt, welches vorwiegend linksalternatives Klientel anzieht. Ob aus der „Kajüte“ heraus auch Sachbeschädigungen und sonstige Straftaten geplant wurden, läßt sich nicht mit Sicherheit sagen. Jedenfalls stellte T. der Antifa am 20. Juli 2013 sein Lokal zur Verfügung, als dort eine Demonstration der Partei DIE RECHTE entlang zog.

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