NÖ: Asylanten bekommen in Pöggstall Reihenhäuser billiger als Einheimische

asyl_cover KopieIm niederösterreichischen Pöggstall regt sich massiver Widerstand in der Bevölkerung gegen die geplante Aufnahme von 40 Asylanten aus Syrien. Diese sollen in leerstehende Reihenhäuser der Wohngenossenschaft „Alpenland“ ziehen dürfen. Auf Facebook gibt es bereits eine Protestgruppe mit nahezu 900 Mitgliedern.

Einheimische bezahlen für Häuser, Asylanten nicht

Bei einer geschlossenen Informations- und Diskussionsveranstaltung unter dem Namen „Integrationswohnen in Pöggstall“ forderten Norbert Steiner von Alpenland und Andreas Gampert vom Diakonie Flüchtlingsdienst wieder einmal eine Willkommenskultur von den Einheimischen. Wichtig sei das „leistbare Wohnen für die Flüchttlinge“, so der O-ton. Dabei müssten die Asylanten in den leerstehenden Reihenhäusern praktisch umsonst wohnen, denn Einheimische müssen pro Haus 17.000 Euro Kaution und jedes Monat ca. 800 Euro an Miete bezahlen. Bei 40 Asylanten mit durchschnittlich fünf Familienmitgliedern wären dies acht Reihenhäuser nur für die Zuwanderer, verbunden mit 136.000 Euro an Kautionen und monatlichen Mietkosten von 6.400 Euro. Das dies von den Asylanten bezahlt wird, ist höchst unwahrscheinlich. Der Steuerzahler wird auch in diesem Fall zum Handkuss kommen.

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