Güstrow – 100 Pappdemonstranten gegen nationale Mahnwache

reichstagSanft streift eine warme Sommerbrise durch die Güstrower Innenstadt. Altbauten werfen zackige Schatten auf stumpfes Kopfsteinpflaster. Im lauen Windhauch hebt und senkt sich seicht ein Schwarz-Weiß-Rotes Fahnentuch. Ein Aktivist verteilt Handzettel an vorbeigehende Passanten. „Heimat schützen – Überfremdungswahn stoppen!“, überschreiben große Buchstaben die traurigen Tatsachen im Flugblatt. Nur einige Meter entfernt schlägt den Aktivisten purer Hass entgegen. Neben Vertretern der örtlichen SPD und Linkspartei versammeln sich mehrere Linksextremisten zum gemeinsamen Gegenprotest. Die stumpfsinnige Losung „Bunt statt Braun“ prangt auf einem metergroßen Spruchband. Schrillende Trillerpfeifen, geistloses Gegröle und verbale Anfeindungen poltern unentwegt durch die hassgeladene Atmosphäre.

Als ein weiterer Pulk von Linksextremen am Versammlungsort eintrifft, scheint sich die Situation kurzzeitig zu verschärfen. Nur mit massiver Polizeipräsenz kann die angereiste Krawalltruppe gestoppt und zurückgedrängt werden. Im darauffolgenden Gespräch mit der Einsatzleitung sollte sich herausstellen, dass die angereisten Antideutschen mit Wurfgeschossen bewaffnet waren.

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