Freiheit – Teil 2

weltanschauungBevor wir weitergehen, wollen wir das bisher erkannte noch einmal kurz zusammenfassen: Freiheit kann nicht grenzenlos sein, da sie sich durch die Konsequenzlosigkeit zwangsläufig selbst zerstören würde.

In einer Welt ohne Regeln wären bald die Schwachen die Unfreien. Wenn Freiheit demnach nicht nur ein irreales, rein philosophisches Wort sein soll, müssen der Freiheit auch Regeln vorausgehen, die ein soziales Sein ermöglichen. Regeln enthalten immer auch Verbote und Pflichten. Sie sind notwendig, um die Unterschiedlichkeit der Menschen auszugleichen. Kriminalität soll so vermindert werden, um die Schwachen vor den Rücksichtslosen zu schützen, die das Sozialwesen missverstehen oder ablehnen. Da sich im Rahmen von Differenzierung verschiedene Berufsgruppen, Talente und Stärken herausgebildet haben, sind Gruppen abhängig von sich selbst bzw. von den Individuen, die sie beinhalten. Diese Abhängigkeit steht im Widerspruch zum liberalen „Freiheitsverständnis“ und bedingt ein kollektives Freiheitsverständnis.

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