Freiheit – Teil 1

weltanschauung„Freiheit? Ein schönes Wort, wer’s recht verstände.“ Schon Johann Wolfgang von Goethe wusste um die Komplexität des Freiheitsbegriffs. Die Definition des Wortes scheint dabei ebenso ungebunden zu sein, wie der vermeintliche Wortinhalt selbst. Doch ist Freiheit gleich Freiheit?

„Frei ist der, der tun kann, was er will.“ Wahrscheinlich der plumpeste und einfachste Erklärungsansatz, der so oder in ähnlichen Abwandlung bereits aus den Mündern von Millionen gekommen sein dürfte. Ist es überhaupt möglich, all‘ das zu tun, was man will? Immer und überall? Das Gedankenkonstrukt der völligen Ungebundenheit an Regeln und Pflichten endet zwangsläufig im Ende der Staaten, des Sozialwesens, des Friedens und der Ordnung. Grenzenlosigkeit im Handeln ermöglicht Gewalt ohne Konsequenzen. Raub, Vergewaltigung und Mord sind dabei offene Optionen. Anarchie als Freiheitskonzept scheitert in der Praxis an den negativen Seiten des Menschen, auch wenn sich diese in der Theorie noch durch Blümenchen- und Liebesträume überdecken lassen.

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