Argumentum ad hominem

freie_presseWer sich des Öfteren in Diskussionen wiederfindet, dem werden gewisse Argumentationsmuster aufgefallen sein. In unserem Artikel „Warum wissenschaftliche Weltanschauung“ gingen wir auf die Diskrepanz zwischen Arbeitshypothese und Nullhypothese ein. Diesmal wollen wir auf ein weit verbreitetes Argumentationsmuster hinweisen. Und zwar die Argumentation ad hominem.

Bei dieser Argumentation werden zunächst gewisse charakterliche Makel einer Person postuliert. Dann im nächsten Schritt wird eine beobachte, vollkommen wertneutrale Sache erwähnt, die mit der Person im Zusammenhang steht. Das vorhergehende Postulat über den Charakter der Person weist die Richtung, in die die beobachtete Sache interpretiert werden soll. Hier eine kleine schematische Darstellung dieser drei Schritte an einem Beispiel, das uns immer wieder begegnet…

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