Sieraus Rückzieher: Ausreden für Asylanten-Brandbrief

asylantenAls erstes lokales Medium berichtete das „DortmundEcho“ Anfang Mai 2015 über den Brandbrief der Ruhrgebiets-Oberbürgermeister, der unter anderem von Ullrich Sierau (SPD) mitgetragen wurde und in dem insbesondere die Abschiebung von illegalen Einwanderern gefordert wird. Sierau selbst wollte die Existenz dieses Briefes offensichtlich nicht an die große Glocke hängen und wirkte sichtlich erbost, mit den Inhalten, die sich zum Großteil mit den Positionen der nationalen Bewegung decken, konfrontiert zu werden. Ebenfalls erbost waren Sieraus Parteifreunde der SPD-Jugendorganisationen Jusos, die „ihren“ Oberbürgermeister scharf kritisierten, dem sie vorwarfen, keine sozialdemokratische Flüchtlingspolitik zu betreiben. Letztendlich stand Sierau zwischen den Stühlen: Einerseits konnte er sich, wenn er das Ansehen seiner Oberbürgermeister-Kollegen nicht vollständig verspielen wollte, dem Brandbrief nicht verweigern, der in weiten Teilen die gescheiterte Asylpolitik in NRW einräumt, andererseits sollte solch eine Bankrotterklärung keine hohen Wellen schlagen und lieber unter den Tisch gekehrt werden.

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