Wenn das Blatt namens Toleranz überreizt wird

vXmOMjmHAus grundsätzlichen Erwägungen werde ich ungern im öffentlichen Raum darüber belehrt, wie ich über eine Angelegenheit zu denken und zu empfinden habe. Dort, wo an sich unverfängliche Dinge wie Verkehrszeichen dazu zweckentfremdet werden, eine politische oder ideologische Botschaft zu vermitteln, heißt es vorsichtig zu sein, denn dort ist die Gesinnungsgängelei mitten unter uns.

Nun hält man es in Wien und München [inzwischen auch Berlin; Anm. d.Red.] für eine gute Idee, schwule und lesbische Ampelfigürchen »für mehr Toleranz« werben zu lassen. Daß homosexuelle Menschen heutzutage anders als noch vor dreißig Jahren nicht toleriert würden, wird oft behauptet, aber so gut wie nie belegt. Den meisten Menschen dürfte es indessen inzwischen vollkommen egal sein, was andere, ob homo, ob hetero, in ihren Schlafzimmern treiben, und das ist gut so.

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